Norden · Epilog
Epilog – Rückblick und Ausblick
673 km bis zum geografisch nördlichsten Punkt und 734 km insgesamt auf dem Rad.
Am Ende dieser Reise blickten wir zurück auf über 700 Kilometer voller Eindrücke. Jeder Tag hatte seine eigenen Geschichten geschrieben: der Start über alte Bahntrassen, die ersten großen Städte mit Dortmund, Münster und Osnabrück, der Sprung in den Dümmer See. Später die weiten Felder Norddeutschlands, improvisierte Abendessen im Hotelgarten, der Duft von Hanffeldern und die Fährfahrten über Elbe und Nord-Ostsee-Kanal und viele weitere Flüsse.
Wir erinnerten uns an kleine Pannen und große Glücksmomente: an die leeren Akkus, die uns ins Schwitzen brachten, an Andi vom ADAC, der uns wieder auf Kurs brachte, und an das bunte Hafenfest in Husum, das uns zeigte, dass die „graue Stadt am Meer“ auch ganz anders kann.
Und schließlich Sylt: die Fahrt über den Hindenburgdamm, der erste Sprung ins Meer und der Moment am Ellenbogen – dem nördlichsten Punkt Deutschlands. Das Ziel war erreicht, doch das Wichtigste war der Weg dorthin, mit all seinen Begegnungen, Pausen, Umwegen und Freuden.
Wir kamen zurück – müde, aber erfüllt, erholt und voller Geschichten. Und wir wussten: Dies war nicht die letzte Tour. Der Osten ruft schon, und wir haben uns versprochen: Auch dorthin werden wir fahren – Christopher, Bastian und zwei Fahrräder.